#11 Live-Escape Game spielen

#11 Live-Escape Game spielen

Seit Jahren hatten Micha und ich uns vorgenommen, eines Tages ein Live-Escape Game zu spielen! Lange Zeit wussten wir nicht einmal, dass es diese Spiele sogar in unserer unmittelbaren Umgebung, nämlich in Kiel, gibt. Wir hatten uns aber, ehrlich gesagt, auch nicht näher damit befasst, weil wir davon ausgegangen sind, vorerst nicht länger ohne Kinder unterwegs sein zu können. Zusätzlich dachten wir, diese Spiele finden hauptsächlich nachmittags/abends statt und damit in dem Zeitraum, in denen wir definitiv nicht kinderfrei sind.

Umso größer war unsere Freude, als wir herausfanden, dass es eine Auswahl an Live-Escape Games in Kiel gibt, die man sogar vormittags spielen kann.

Je nach Geschmack gibt es unterschiedliche Spiele/Themenwelten wie beispielsweise “Prison Break”, “Der verrückte Galerist” und “Kolumbus” … und noch viele mehr! Allesamt unterteilt in verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Wir haben direkt zwei Spiele gespielt. Einmal “Sherlock Holmes” (Schwierigkeitsgrad: leicht) und einmal “The Puppeteer” (Schwierigkeitsgrad: mittel).

Wie das Ganze funktioniert, was wir erlebt haben und wie uns die beiden Spiele gefallen haben, erfahrt ihr übrigens nicht nur in diesem Post, sondern auch im dazugehörigen Video auf unserem #bucketlistplan YouTube-Kanal.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

Die Spielidee hinter einem Escape-Game

Vielleicht kennen einige von euch die sogenannten “Escape-Spiele” oder “Exit-Spiele” noch gar nicht? Falls dem so ist, möchte ich gern für etwas Aufklärung sorgen:

Exit- oder Escape-Games gibt es auch als Spiele für zu Hause. Diese Spiele haben Micha und ich schon alle durch gespielt. Jedes Spiel ist nur einmal spielbar, denn man faltet, malt und schneidet an dem enthaltenen Spielmaterial herum. Aber die Investition lohnt sich, denn solch ein Spieleabend macht wahnsinnig viel Spaß! Mit je mehr Freunden oder Familienmitgliedern man spielt, umso lustiger wird es! Und je mehr Köpfe mitdenken und miträtseln, umso wahrscheinlicher ist es, dass man am Ende eine gute Punktzahl erreicht.

Das Grundprinzip eines solchen Spiels ist es, aus einem imaginären Raum zu entkommen. Dazu gibt es immer eine ganz bestimmte Geschichte. Anschließend versucht man den Fall zu lösen, die Schlösser zu knacken und die vielen Rätsel zu lösen. Falls man zwischendurch nicht mehr weiterkommt, gibt es Hinweiskarten, die sich allerdings, sobald man sie nutzt, negativ auf die spätere Punktzahl auswirken. Außerdem reizt es beim Spielen eigentlich am meisten, die Rätsel allein zu lösen. Je schneller einem das Ganze gelingt, umso mehr Punkte erhält man am Ende.

Ein Live-Escape Game spielen

Dieses Grundprinzip wird bei einem Live-Escape Game greifbar gemacht. Statt mit einem Heft und Karten zu spielen, befindet man sich tatsächlich eingeschlossen in einem Raum. Welches Thema einem dabei liegt, kann man bei der Auswahl des Spiels selbst entscheiden. Es gibt düstere und gruselige Geschichten, aber auch mysteriöse und verrückte.

Unser “Sherlock Holmes”-Spiel war vom Gruselfaktor her recht harmlos, aber trotzdem war die Atmosphäre leicht schaurig. “The Puppeteer” war da schon wirklich gruseliger.

Im Folgenden ein paar Einblicke in das “Sherlock Holmes”-Spiel:

Bei einem Live-Escape Game befindet man sich also in einem richtigen Raum bzw. je nach Spiel in mehreren Räumen. Nun gilt es, die Geschichte zu verstehen und die Aufgabe zu lösen. Ziel ist es dabei immer, aus dem Spiel bzw. dem Raum zu entkommen – und zwar innerhalb von 60 Minuten.

Für jedes Spiel gibt es einen Spielleiter, der einen über Kameras beobachtet und über Lautsprecher mit einem kommunizieren kann, um ggf. Hinweise zu geben, falls man plötzlich nicht mehr weiterkommt. Natürlich kann man auch jederzeit selbst um Hilfe bitten oder Bescheid sagen, wenn man sich nicht wohlfühlt.

Ziel ist es immer, das Spiel in maximal 60 Minuten zu beenden.

Gespielt werden kann zu zweit oder in Gruppen. Vor jedem Spiel gibt es eine kleine Einweisung, was es beim Spielen und Rätseln zu beachten gibt; was man tun muss und was man lieber lassen sollte.

Hinweis: Normalerweise darf innerhalb der Räume nicht gefilmt und fotografiert werden! Wir haben uns hierfür eine Genehmigung eingeholt.

Das Spiel beginnt: Du hast 60 Minuten Zeit!

Als wir den ersten Escape-Room betreten haben, waren wir vollkommen geflasht. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Kaum ging die Tür hinter uns zu, befanden wir uns – gefühlt – tatsächlich in der Baker Street in London im 19. Jahrhundert.

Und dann haben wir einfach angefangen zu suchen, abzutasten, zu kombinieren und zu entschlüsseln. Das war gar nicht so einfach, immerhin war es unser erstes Live-Escape Game.

Einiges haben wir super hinbekommen, an anderer Stelle waren wir zwar auf dem richtigen Weg, es fehlte uns dann aber der letzte Kniff.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht!

Im zweiten Raum von “The Puppeteer” waren wir tatsächlich gefangen, eingesperrt in einem Käfig, aus dem wir zunächst herauskommen mussten.

“The Puppeteer” war von der Atmosphäre her wesentlich gruseliger und die Rätsel waren komplexer, aber wirklich genial! Wir hätten am liebsten noch stundenlang weitergerätselt. =)

Es ist unglaublich, mit wie viel Liebe zum Detail die Räume gestaltet sind und wie komplex manche Rätsel durchdacht sind!

Das Spielen macht süchtig, das sage ich euch!

Es macht wahnsinnig viel Spaß, die Räume abzusuchen und gemeinsam zu überlegen, was man als nächstes tun sollte und wie es weitergehen könnte. Das erfordert Teamgeist und Konzentration, manchmal aber auch etwas Geschick. Und nicht zuletzt sollte man trotz ablaufender Zeit Ruhe bewahren, um nicht zu hektisch zu handeln.

Wir sind so begeistert von den Live-Escape Games, dass wir direkt unsere nächste Spielrunde für unseren 10. Hochzeitstag im Dezember gebucht haben. =)

Übrigens haben wir 58 Minuten für “Sherlock Holmes” gebraucht und 45 Minuten für “The Puppeteer”.

Falls ihr nun noch ein paar bewegte Bilder dazu sehen möchtet, schaut euch gern unser dazugehöriges Video an:

Ich hoffe, wir konnten euch dazu inspirieren, das Ganze selbst einmal auszuprobieren!

Vielleicht habt ihr sogar schon ein Live-Escape Game gespielt? Wenn ja: Wann und wo? Und wie hat es euch gefallen?

Ich bin sehr gespannt und empfehle euch an dieser Stelle auch noch mal die Spiele für zu Hause, denn die machen sehr viel Spaß und bereiten außerdem gut auf die “echten” Escape-Games vor.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Rätseln und Entkommen!

Alles Liebe,

eure Mari =)

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